Didaktische Vorüberlegungen

Ziel des Fremdspracherwerbs in Kindergarten und Grundschule ist eine sinn- und identitätsstiftende Wirksamkeit durch Entfaltung und Erprobung sprachlichen Handelns innerhalb von Handlungs- und Lernzusammenhängen, die sich eng an den Alltagserfahrungen der Kinder orientieren (Anglizismen in Medien und Umgangssprache).
(Die Pisa Studie zeigt, das ein Lernen, das sich wie z.B. in den Niederlanden stark an den Alltagserfahrungen der Kinder orientiert am effektivsten ist.)

Dem Spiel wird ein hoher Stellenwert zugemessen, da es als kindliche Form der Welterfassung und Sprachent-wicklung eine große Bedeutung hat.

Die Motivation, sich mit einer Fremdsprache zu beschäftigen, wird durch das kindliche Bedürfnis nach Entdeckung, Eigentätigkeit, Sinnfindung und nicht zuletzt der Integration des Unverstandenen gefördert.

Das Programm Early English nutzt vor allem die für den Spracherwerb besonders sensible Phase der Zeit vor dem Schuleintritt.

Methodisch spielt das handlungsbegleitende Sprechen, Chorsprechen und Chorsingen ebenso eine Rolle, wie der Einsatz rhythmisch-musikalischer Elemente. Hierdurch soll das Empfinden für neue Sprachformen vertieft und sprachliche Strukturen verdeutlicht werden.
Das sprachliche Vorbild der Kursleiterin, die Gestaltung einer kommunikativen Atmosphäre sowie kreative Impulse zur Sprachanregung wirken hierbei unterstützend und gewinnen als Nebeneffekt auch eine anregende Wirkung auf die Ausübung der Muttersprache Deutsch.

Die aktuellen Ergebnisse der Pisa-Studie legen die Schlussfolgerung nahe, dass eine gezielte Sprachförderung für deutsche Kinder schon im Vorschulalter ansetzen sollte, um das schulische Lernen vorzubereiten. Das Programm Early English will in diesem Zusammenhang den Kindergarten als Bildungseinrichtung stärken.